Linux
Warum zu Linux wechseln?
Hier versuche ich zu erklären was mir an Linux gefällt - und auch nicht
Ich bin mit MS-DOS/Windows 3.11 und IBM-OS/2 in die PC-Welt eingestiegen. Schon damals fragte ich mich warum dieses aufgesetzte Windows 3.11 meine Festplatte (20MB!) halb belegte. Damit fing wohl der "Festplattengrößenwahsinn" an, es mussten immer größere her. OS/2 Warp 3 war mein erstes 32BIT Betriebssystem das weniger Festplattenspeicher benötigte und automatisch schon wichtige Systemdateien sicherte. Doch das schlechte Marketing von IBM hatte dieses gute und stabile OS kaputt gemacht. Also kam die Zeit Windows 95 bis 98 als instabiles und "Windows-Registry-zumüllen" Maschine.
Dann kam Windows VISTA... auweia! Ich werde hier auf VISTA und WIN7 nicht eingehen. Nur dieses: WIN7 ist ein besseres VISTA, mehr nicht!
Da mir klar ist das XP auf modernen Rechner nicht mehr läuft (keine Treiber vorhanden) hatte ich seit erscheinen von VISTA immer öfters mit Linux geliebäugelt. Dank VISTA arbeite ich nun zu 99% mit Linux (Ubuntu, Mint und Debian :-)
Besser wurde es mit Windows NT4 und 2000 als reines 32BIT Betriebssystem. Auch mit XP konnte ich gut arbeiten, nachdem die ganzen unnötigen Gimmicks abgeschaltet wurden. Noch heute arbeite ich teilweise mit Windows XP um .NET Programme zu schreiben. Dank Linux wird das aber immer weniger.
Dann kam Windows VISTA... auweia! Ich werde hier auf VISTA und WIN7 nicht eingehen. Nur dieses: WIN7 ist ein besseres VISTA, mehr nicht!
Da mir klar ist das XP auf modernen Rechner nicht mehr läuft (keine Treiber vorhanden) hatte ich seit erscheinen von VISTA immer öfters mit Linux geliebäugelt. Dank VISTA arbeite ich nun zu 99% mit Linux (Ubuntu, Mint und Debian :-)
Vorteile Linux Ubuntu (trifft auch für Linux Mint zu):
Ja wo fange ich da an? Es sind wirklich sehr viele, hier wie ich finde die wichtigsten:
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Linux ist extrem stabil, modern, sicher und kostenlos!
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Mit der Ubuntu Live-CD oder Mint Live-CD können Sie das System testen ohne das die Daten auf den verbauten Festplatten verändert werden. Alles läuft dann nur von der CD und im Speicher (Ram). Die Live-CD eignet sich auch sehr gut als Notfall-CD wenn Sie ein System haben das nicht mehr startet. Bei gefallen ist Ubuntu dann mit wenigen Klicks auf die Festplatte installierbar.
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Ubuntu oder Mint ist nach weniger als einer halben Stunde installiert und man hat ein komplett eingerichteten Linux-PC mit dem man sofort loslegen kann. Open Office oder Libre Office das es mühelos mit Microsoft Office aufnimmt und sogar kompatibel dazu ist. Der Firefox-Browser, Brennersoftware und viele andere Programme sind installiert.
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Keine Malware (Computerviren, Würmer usw.).
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Ohne nervige Netzwerkkonfiguration hat der Ubuntu-Rechner schnell den W-Lan-Router gefunden. So gut wie alle Programme können PDF-Dateien erstellen, Medien (mp3, mpeg, divx usw.) lassen sich wiedergeben, und wenn was fehlt wird der Codec nachgeladen.
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Die Hardwareerkennung ist Spitze! Drucker anschließen und drucken, das war es!
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Eine nervende Registry gibt es dort nicht.
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Das Defragmentieren der Festplatte ist unter Linux nicht mehr nötig.
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Programme installieren ist traumhaft! Kein Programm kann ein anderes kaputt konfigurieren. Man muss die Software nicht von irgendwelchen Internetseiten laden, sondern findet tausende von kostenlosen Anwendungen im Synaptic-Paketverwalter. Während eine Anwendung installiert wird, sorgt der Paketverwalter dafür das alle nötigen Komponenten ebenfalls dabei sind oder warnt vor Kollisionen (z.B. bei Video-Codecs).
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Die logische Struktur und das Fehlen von typischen Windows quälereien ist einfach ein Genuss. Es gibt kein Kopierschutz, Registrierung, keine digitale Rechteminderung und vor allen Dingen keine im Hintergrund laufenden Kopierschutzprozesse. Was die Standardprogramme betrifft, ohne Umgewöhnung kann man ins Internet gehen, EMail, Bilder, Musik und Office Programme nutzen. Ubuntu hat eine sichere Benutzerverwaltung, die es erlaubt, bestimmte Funktionen für jeden Nutzer oder Gruppen freizugeben oder zu sperren.
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Das Neustarten von Linux ist nur bei System Updates nötig.
Wenn ich am XP-PC arbeite bin ich nach kürzester Zeit irgendwie genervt. Ich kann nicht genau sagen warum, vieleicht sind es unter anderem auch die Laufwerksbuchstaben unter Windows. Das blöde abmelden einer externen Festplatte im Tray-Symbol unten rechts. Welches Wechselmedium ist denn nun mein Laufwerk? E oder F oder was?! Linux hat keine Laufwerksbuchstaben. Einfach ein Laufwerk oder USB-Stick anschließen und auf dem Desktop erscheint das USB-Symbol zum zugreifen oder aushängen.
"Nachteile" Linux:
(was aber nicht direkt an Linux liegt)
- Da Hardware-Treiber wie z.B. Druckertreiber selten von den Geräteherstellern für Linux entwickelt werden, müssen die Linux-Entwickler dieses selber tun. Daher kann es sein das der neueste Drucker derzeit nicht von Linux unterstützt wird. Bevor ein neues Gerät zugelegt wird empfehle ich die Hardwaredatenbank von Ubuntu (Mint) zu prüfen! Treiber CD's die bei den Geräten beiliegen sind zu 95% für die Tonne da der Linuxtreiber fehlt.
- Nicht alle Windows-Spiele laufen unter Linux (WINE), warum auch ;-) für Linux gibt es mittlerweile Tausende von Spielen.
- Bestimmte Hardware z.B. mein GPS-Navigon lassen sich nur unter Windows updaten. Habe es jedoch mit WINE hin bekommen. Das ist aber keine Garantie, da nicht alle Windows Programme mit WINE laufen. In solchen Fällen hilft auch eine virtuelle Maschine (z.B. VirtualBox).
- Aussage eines Bekannten: "Ich habe mein UMTS-Stick in einen Windows PC eingesteckt - die Treiber wurden installiert und ich konnte ohne Probleme ins www. Mit Linux ging das nicht." OK. das Problem liegt in diesem Fall nicht an Linux, sondern an dem UMTS-Stick Anbieter der leider auf dem Stick nur Windows-Treiber gespeichert hat. Linux hatte diesen UMTS-Stick sehr wohl erkannt und eine Treiber Installation war sogar nicht notwenfig. Nur die richtigen Einstellungen hatten leider gefehlt, welche dank Suchmaschine aber schnell gefunden wurden (Forum).
Wenn Sie sich für Linux interessieren empfehle ich Ubuntu 12.04 LTS – Codename Precise Pangolin. Diese LTS (Long Term Support) ist eine Version, für die länger als üblich Unterstützung angeboten wird. Die Desktop und Server-Version wird fünf Jahre mit Updates versorgt. Diese LTS-Ausgabe wird Ende April 2012 erscheinen.
Update Sept. 2011 - siehe auch: